Bestehende Lebensversicherung als Hilfe in Finanznöten!

29.05.2014

Viele sind der Meinung, dass die Kündigung einer Lebensversicherung der einzige Weg ist, um schnell an Geld zu kommen und/oder die Versicherungsprämien einzusparen. Allerdings gibt es auch andere Möglichkeiten, eine bestehende Lebensversicherungs-Polizze entsprechend zu nutzen, ohne die hohen Verluste, die durch eine Vertragskündigung entstehen, in Kauf nehmen zu müssen.

Es gibt zahlreiche geplante oder auch ungeplante Situationen, wie eine eingetretene Arbeitslosigkeit oder ein Hausbau, die es erfordern, das angesparte Vermögen zu nutzen oder auch vermeidbare Ausgaben einzusparen. Eine vorhandene Erlebensversicherung bietet hierzu diverse Möglichkeiten.

Kündigung mit hohen Verlusten

Eine Erlebensversicherung ist wegen der eigentlich langfristigen Ziele, wie beispielsweise einer Altersversorgung, die man normalerweise mit einer solchen Police verfolgt, nicht sonderlich geeignet, kurzfristige Ausgaben zu finanzieren. Allerdings lässt sich sehr oft mehr herausholen, als auf den ersten Blick möglich scheint.

Grundsätzlich ist es relativ einfach, eine bestehende Lebensversicherung zu Geld zu machen. Die Polizze kann zum Ende eines jeden Versicherungsjahres oder meist auch innerhalb eines Versicherungsjahres mit dreimonatiger Frist auf den Monatsschluss gekündigt werden.

Das Vertragsguthaben (Rückkaufswert genannt) wird dann kurzfristig an den Versicherungsnehmer ausgezahlt. Allerdings ist dieser Weg selten optimal, denn ein nicht unwesentlicher Teil der Rendite entsteht erst zum Vertragsende, bei einer vorzeitigen Kündigung geht dieses Geld verloren.

Laufende Polizzen verkaufen

Es gibt jedoch Alternativen: Die Versicherten bekommen beispielsweise auf dem sogenannten Zweitmarkt häufig mehr als bei ihrer Versicherungs-Gesellschaft. Dort haben sich Aufkäufer von Lebensversicherungen „aus zweiter Hand“ etabliert, die die Polizzen als Kapitalanlage erwerben und bis zum geplanten Ablauftermin behalten.

Sie zahlen an den Versicherungsnehmer in der Regel einige Prozente mehr, als dieser bei einer Kündigung als Rückkaufswert erhalten würde. Aufgekauft werden Lebensversicherungs-Verträge mit einem Wert ab etwa 3.500 Euro und Restlaufzeiten bis 15 Jahren.

Ein Teil des ursprünglichen Todesfallschutzes bleibt oftmals sogar erhalten. Die Hinterbliebenen werden dann im Todesfall gegebenenfalls an der Todesfallsumme beteiligt.

Vorschuss von der Versicherung

Doch weder eine Kündigung noch der Verkauf sind immer die lukrativsten Lösungen. Entscheidend sind stets der spezielle Bedarf und die Gestaltung der vorhandenen Polizze. Je nach Einzelfall kommen eine Beitragsfreistellung, ein Polizzendarlehen oder auch Änderungen der Beitragszahlung, Laufzeit und Versicherungssummen in Betracht.

Bei der Beitragsfreistellung wird aus dem Vertragsguthaben die Fortsetzung des Versicherungsschutzes mit reduzierten Summen finanziert, ohne dass dafür weitere Zahlungen zu leisten sind.

Wer sich als Versicherungsnehmer für ein Polizzendarlehen beziehungsweise eine Vorauszahlung entscheidet, erhält einen Teil des Vertragsguthabens als Vorauszahlung überwiesen. Auf Wunsch kann das Geld jederzeit wieder eingezahlt werden. Die Beitragszahlung und der Versicherungsschutz werden hierbei nicht berührt.

Ausgaben reduzieren

Wer beispielsweise nur seine Ausgaben reduzieren möchte, dem reicht es oft schon, durch eine Verlängerung der Laufzeit oder eine Reduzierung der Versicherungssumme die Höhe der Lebensversicherungs-Prämie zu verringern.

Eine Änderung der Zahlweise von jährlich auf vierteljährlich oder monatlich verhindert, dass zu einem bestimmten Zeitpunkt hohe Ausgaben anfallen. Die Prämienbelastung wird dann nämlich auf das gesamte Jahr verteilt.

Eine ausführliche Beratung zur Frage, welcher Weg der für die individuelle Situation der beste ist, um mit einer Lebensversicherung schnell an Geld zu kommen und/oder Kosten einzusparen, gibt es beim Versicherer oder Vermittler.

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